Besuch aus Wien

Ein Wochenende mit unseren Freunden der Walking Football Austria Academy

Nachdem die Urwaldfriesen in den letzten beiden Jahren an Walking Football Turnieren in Wien teilnahmen, kam es am vergangenen Wochenende zu einem Gegenbesuch in Neuenburg. Uwe Mauch und eine Abordnung von Spielern der WFAA besuchten die Urwaldfriesen in der „friesischen Wehde“. Mit von der Partie war auch unser lieber Freund Joe.

Der Sportjournalist im Ruhestand hat uns schon 2025 durch Wien geführt und uns seine Stadt gezeigt. Sehr unterhaltsam und mit vielen Anekdoten geschmückt, lernten wir Wien ein wenig kennen. Und da Joe mit vielen Fußballgrößen in ganz Europa sehr gut vernetzt ist, starteten wir den Versuch, unserem Kameraden Marco einen Wunsch zu erfüllen. Marco war im Besitz eines alten Fotos, auf dem er und Andreas Herzog zu sehen sind. Beide noch mit einem sehr jugendlichen Aussehen. Ein Foto aus den Anfangszeiten von Andi Herzog bei Werder Bremen. Und da Marco bei unseren Wien-Reisen nicht dabei war, bat er Gerold darum, sein Foto aus vergangenen Zeiten dem Joe zu geben. Joe sollte versuchen, das Foto vom Andi unterschreiben zu lassen.

Unser Wochenende mit den österreichischen Freunden startete am Freitag mit einem maritimen Tagesprogramm. Hierfür hatte sich Holger Mannott, zusammen mit seiner Frau Melanie, mächtig in Zeug gelegt und den Tag toll gestaltet. Es versteht sich von selbst, dass wir mit unseren Freunden auf‘s Wasser wollten und so begann der Tag mit einer Hafenrundfahrt. Später saßen wir dann am Vareler Hafen in einem Fischrestaurant und schlossen den Tag mit jeder Menge Seemannsgarn im SPIJÖÖK Museum ab.

Der Samstag wurde dann sportlich. Auf dem Platz der Urwaldfriesen fand ein kleines Turnier statt. Hierzu hatten wir auch die „Mühlenkicker“, unsrere Freunde aus der Wesermarsch eingeladen. Aber bevor es losging, gab Joe unserem Marco sein Foto zurück. Natürlich hatte er es geschafft, zur Freude von Marco, den Andreas Herzog aufzuspüren und um die Unterschrift zu bitten.

Dann spielten 3 Teams jeder gegen jeden, in Hin- und Rückspiel. Beispielhaft war auch die Leistung der Spielbegleiter. Jessica Reimer und Gerold Redemann zeigten eindrucksvoll, wie Walking Footballspiele zu begleiten sind.

Es waren selbstverständlich Spiele geprägt von Respekt und Fairplay. Tolle Tore bei strömenden Regen und herrlichen Sonnenschein. Wir hatten „friesisch-herbes“ Wetter.

Nach der heißen Dusche fand man sich dann zur „Dritten Halbzeit“ an der Hütte zusammen. Am Ende des Tages war allen klar, dass Walking Football die Welt ein wenig kleiner macht und uns über die Grenzen hinaus verbindet.